Gemeinschaftspraxis an der Bahnhofstraße 

Medizin für Menschen

Aktuelles


23.09.2022:

Urlaubsvertretung Herbst:

Vom 17.10.2022 bis zum 21.10.2022 bleibt unsere Praxis geschlossen.

Die Vertretung übernehmen 

  • die Hausarztpraxis Bad Essen (Dr. Lüke et al.), Lerchenstraße 2, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 - 2818,
  • die Hausarztpraxis Hunteburg (Dr. Macke et al.), Herringhauser Str. 6, 49163 Bohmte, OT Hunteburg, Tel. 05475 - 958 490
  • Praxis Dr. Heilmann, Bremer Str. 12, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 - 1221.

Bitte vereinbaren Sie in jedem Fall telefonisch einen Termin, bevor Sie eine der Praxen aufsuchen. Ab dem 24.10.2022 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Herzlichen Dank den Kolleg*innen für die Vertretung!




11.09.2022:

Der Herbst rückt näher.                                                                                 

Wir beginnen mit den Grippeimpfungen Anfang Oktober. Sie können zeitnah einen Termin vereinbaren.


Außerdem gibt es einen neuen, an die Omicron-Varianten BA1 und BA2 angepassten, Corona-Imfstoff, der für die Auffrischung nach Grundimmunisierung zugelassen ist. Die Auffrischung wird allen über 60jährigen und allen Risikopatient*innen empfohlen, sofern sie nicht schon einmal erkrankt und dreimal geimpft sind. Wir werden diesen Impfstoff in der nächsten Woche geliefert bekommen und dann für die Auffrischungen nutzen.

In den nächsten Monaten wird ein weiterer an Omicron (Variante BA4 und BA5) angepasster Impfstoff erwartet; ob und wann Zulassung und Auslieferung erfolgen, ist noch unklar. Aktuell zirkulieren wohl noch die Varianten BA4 und BA5. Auch der jetzt neu verfügbare Impfstoff verleiht einen gewissen Schutz vor diesen Varianten.


Alle bisher verfügbaren Impfstoffe verleihen nur für wenige Monate einen Schutz vor INFEKTION, also vor einer Ansteckung. Alle Impfstoffe schützen aber sehr gut vor schweren Verläufen und/oder Krankenhauseinweisung.



19.07.2022:

Sommerurlaub - Hitzefrei?!

Vom 25.07.2022 bis zum 05.08.2022 bleibt unsere Praxis geschlossen. Vertretung übernehmen 


Dr. Heilmann, Ostercappeln, Tel. 05473 - 1221
Hausarztpraxis Bad Essen (Dr. Lüke et al.), Tel. 05472 - 2818
Hausarztpraxis Hunteburg (Dr. Macke et al.), Tel. 05475 - 958490.


Bitte nehmen Sie in jedem Fall telefonisch Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Termin, bevor Sie die Praxen aufsuchen.

Ab Montag, den 08.08.2022 werden wir wieder wie gewohnt für Sie da sein.


Angesichts der aktuellen Hitzewelle möchten wir Ihnen ein paar Dinge mit auf den Weg geben, die im Alltag vielleicht untergehen, die aber dennoch hilfreich sind. Unsere Körper sind nämlich eigentlich nicht für extreme Temperaturen gemacht. Besonders gefährdet durch Hitze sind ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere und Kleinkinder/Säuglinge, aber auch Menschen, die im Freien schwer körperlich arbeiten oder Sport treiben.


Trinken: Ausreichend zu trinken, ist wichtig. Gute Durstlöscher sind warme - oder jedenfalls nicht zu kalte - Getränke ohne Kohlensäure oder Koffein. Trinken Sie keinen Alkohol als Durstlöscher. Alkoholfreies Bier oder Saftschorlen hingegen sind gut geeignet, da sie dem Körper auch Blutsalze zurückgeben, die er durch vermehrtes Schwitzen verliert.

Essen: Leichte Kost belastet den Kreislauf weniger als Eisbein mit Sauerkraut oder andere fettige oder hochkalorische Speisen. Salzhaltige Speisen liefern Mineralstoffe.

Temperaturausgleich: Kalte oder sehr heiße Duschen belasten den Kreislauf, lauwarme Duschen oder Fußbäder sind besser geeignet. Feuchte Tücher, auf den Körper gelegt oder im Zimmer aufgehängt , können durch die Verdunstungskälte guttun.

Kleidung: Tragen Sie helle, luftige Kleidung aus Naturstoffen wie Leinen oder Baumwolle, und nutzen Sie auch Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen. Nutzen Sie Sonnencremes mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor.

Zimmer kühl halten: Lüften Sie möglichst nachts und in den frühen Morgenstunden und halten Sie über Tag Fenster, Türen und Jalousien geschlossen, damit die warme Luft nicht in die Wohnung kommt. Schalten Sie nicht benötigte elektrische Geräte aus. Ventilatoren können aber hilfreich sein.

Arbeit: Vermeiden Sie für körperliche Aktivitäten den Aufenthalt in der Sonne. Nutzen Sie die frühen Morgen- oder späten Abendstunden für unvermeidbare Garten- oder andere Arbeiten im Freien. Vor allem sollten Sie ungewohnte körperliche Anstrengungen meiden.

Medikamente: Wirken unabhängig von der Außentemperatur - es kann daher sinnvoll sein, bestimmte Tabletten zu reduzieren, wenn der Blutdruck durch die Hitze stark abfällt. Kontaktieren Sie bei Nachfragen/Problemen Ärzt*innen. Bitte setzen Sie aber auf keinen Fall Medikamente ab oder reduzieren Sie diese in Eigenregie!

Zögern Sie nicht, andere Menschen um Hilfe zu bitten, wenn diese besser in der Lage sind, z.B. Einkäufe zu erledigen oder die Wäsche aufzuhängen. Und wer das Gefühl hat, bestimmte Dinge besser erledigen zu können als die Nachbarin oder der Nachbar: Ihr Hilfsangebot wird sicher dankbar angenommen!


Für aktuelle Hitze- und Unwetterwarnungen, können Sie sich auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de) informieren, oder Apps wie Katwarn, Nina oder WarnWetter herunterladen.


Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!



16.06.2022:

Zeckenimpfung und Hepatitis A als Reiseimpfung, Corona-Impfungen

Zecken können eine Reihe von Erkrankungen übertragen: In erster Linie sollten wir uns also vor Zeckenbissen schützen, z.B. durch entsprechende Bekleidung. Da Zecken zunächst saugen, Erkrankungen aber erst übertragen werden können, wenn die Zecken "verdauen", ist es eine sinnvolle Maßnahme, eine Zecke so schnell wie möglich zu entfernen. Sollten Teile des Beißwerkzeugs in der Haut bleiben, können Sie sich gerne an uns wenden; wir werden dann versuchen, diese professionell zu entfernen. So reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit für eine Krankheitsübertragung, was besonders sinnvoll im Hinblick auf Borrelien ist, die die nach ihnen benannte Borreliose übertragen und gegen die wir nicht impfen können.


Gegen die ebenfalls von Zecken übertragene FSME-Erkrankung (Frühsommer-Meningo-Encephalitis) hingegen gibt es eine wirksame Impfung. Die FSME-Erreger kommen in vielen Gegenden der Welt vor, in Deutschland besonders südlich des Mains, aber auch in Teilen des Emslandes. Sollten Sie sich häufig in diesen Gebieten aufhalten, ist eine FSME-Impfung sinnvoll. Da die Grundimmunisierung aus drei Impfungen besteht, ist es nötig, rechtzeitig vor dem Sommer mit der Impfung zu beginnen.


Eine weitere missliche Erkrankung, die sich sehr gut durch eine Impfung verhindern lässt, ist die Hepatitis A. Der Erreger dieser ansteckenden Leberentzündung kommt fast überall auf der Welt vor außer in Mittel- und Nordeuropa sowie Nordamerika. In den meisten Mittelmeeranrainerstaaten, aber auch Osteuropa oder Nordafrika kommen die Erreger vor und werden über die Nahrungskette übertragen: also zur Vorspeise Salat, zum Nachtisch Hepatitis. Ein Impfschutz besteht ab zwei Wochen nach der Erstimpfung; für einen wahrscheinlich lebenslangen Schutz sollte nach sechs bis zwölf Monaten eine zweite Impfung erfolgen. Die Erkrankung ist misslich, die Impfung gut verträglich. Denken Sie also rechtzeitig vor dem eventuell geplanten Sommerurlaub daran. 


Kostenübernahme: Auch wenn Reiseimpfungen formal nicht zum Erstattungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören, erstatten die meisten Kassen auf Anfrage die Kosten doch.


Eine zweite Auffrischungsimpfung gegen Corona wird von der Stiko für Menschen über 70 Jahre empfohlen, außerdem für Heimbewohner*innen und Immungeschwächte, frühestens drei Monate nach erfolgter erster Boosterimpfung. Auch Tätige in medizinischen Einrichtungen wie Arztpraxen und Pflegeheimen sollen sich impfen lassen, wenn sechs Monate seit dem ersten Booster vergangen sind.



21.05.2022:

Brückentag

Am Tag nach Christi Himmelfahrt, also am 27.05.2022, bleibt unsere Praxis geschlossen. Vertretung übernehmen

Dr. Heilmann, Ostercappeln, Tel. 05473 - 1221 und
Praxis Dr. Winkelmann/Dr. Klausjürgens, Hunteburg, Tel. 05475 - 5501.

Ab Montag, 30.05.2022 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.


01.05.2022:

Tag der Arbeit

Schon wieder ein erster Mai, schon wieder ist ein Jahr vergangen. Gerade zu diesem Tag möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns bei allen Mitarbeiterinnen für ihre Mitarbeit und ihren Einsatz in diesen unruhigen Zeiten zu bedanken!

Arbeit in der Praxis ist immer Teamwork; gerade deswegen kommt es auf den Beitrag aller einzelnen an.


Auch die Weiterbildungszeit von Frau Kamilya Bockhorst ist wie im Flug vergangen: anfänglich nur für ein Jahr geplant, hat Frau Bockhorst dann doch zwei Jahre ihrer Weiterbildungszeit zur Fachärztin für Allgemeinmedizin in unserer Praxis zugebracht. Nun steht für Frau Bockhorst wieder eine Zeit im Krankenhaus an, so dass sie ab Mai ihre Tätigkeit in Ankum im stationären Bereich fortsetzen wird. Wir danken ihr für die gemeinsame Zeit und die geleistete Arbeit und wünschen ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute!


07.04.2022:

Urlaub und vertretende Praxen

In der Woche nach Ostern, also vom 19. bis zum 22.04.2022 haben wir geschlossen.


Die Urlaubsvertretung übernehmen folgende Praxen:

Dr. Heilmann, Ostercappeln, Tel. 05473 - 1221

Hausarztpraxis Bad Essen (Dr. Lüke et al.), Tel. 05472 - 2818

Hausarztpraxis Hunteburg (Dr. Macke et al.), Tel. 05475 - 958490

Praxis Dr. Winkelmann/Dr. Klausjürgens, Hunteburg, Tel. 05475 - 5501.


Bitte vereinbaren Sie in jedem Fall telefonisch einen Termin, bevor Sie die Praxen aufsuchen.

Ab dem 25.04.2022 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da


29.03.2022:

März - Monat der Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen, und das, obwohl er, früh erkannt, sehr gut heilbar ist. Daher gibt es für Menschen ab dem Alter von 50 Jahren ein Früherkennungsprogramm, dessen Kosten die Krankenkassen übernehmen. 


Für Frauen und Männer zwischen 50 und 54 Jahren gehört neben einem Beratungsgespräch ein jährlicher Stuhltest auf verstecktes Blut dazu, der aber weniger zuverlässig und sicher ist als die Vorsorge-Darmspiegelung - die bei auffälligem Stuhltest ohnehin durchgeführt werden sollte. Besonders interessant ist, dass bei der Darmspiegelung auch schon Krebsvorstufen zuverlässig entdeckt und entfernt werden können. 

Da sie im Vergleich zu Frauen ein höheres Risiko für die Entstehung eines Darmkrebses haben, haben Männer bereits ab 50 Jahren Anspruch auf eine Vorsorge-Darmspiegelung, Frauen ab 55 Jahren. Die Spiegelung kann bei unauffälligem Befund nach zehn Jahren erneut durchgeführt werden. Werden aber z.B. Polypen entdeckt und entfernt, werden die Betroffenen je nach Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung schon früher wieder einbestellt. Menschen, die eine familiäre Darmkrebsbelastung haben, also Verwandte, die an Darmkrebs erkrankt sind oder waren, sollten sich schon deutlich früher untersuchen lassen.


Komplikationen bei der Untersuchung sind selten, die Vorteile überwiegen die Nachteile bei weitem.

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.



17.03.2022:

Und wieder kommt alles anders...

Nachdem wir gestern noch ganz zuversichtlich waren,   bald wieder in größerem Umfang für Sie da sein zu können, sind heute weitere Krankheitsfälle im Team aufgetreten. Morgen, Freitag, 18.03.2022, bleibt unsere Praxis daher geschlossen. Die Praxen Dr. Heilmann und Dr. Winkelmann/Dr. Klausjürgens übernehmen die Vertretung, solange sie das können. Wir gehen davon aus, Montag unsere Praxistätigkeit wieder aufnehmen zu können, in dem vormals beschriebenen, etwas eingeschränkten Umfang.


Die Telekom hat uns versichert, dass die Telefonleitung nun wieder funktionieren soll, was uns fröhlich stimmt.


Wir möchten diese Gelegenheit auch nutzen, um uns für Ihr Verständnis zu bedanken. Wir wissen, dass die Situation im Moment für niemanden einfach ist. Umso unverständlicher scheint uns die anstehende Lockerung aller Maßnahmen, insbesondere die Lockerung der Maskenpflicht. Masken sind eine einfache und effektive Maßnahme, die jedem/jeder zuzumuten sind. In unserer Praxis legen wir daher weiter Wert darauf, dass Sie zu Ihrem und unserem Schutz nicht ohne Mundschutz erscheinen.


Und es gilt weiterhin, dass das Virus den Menschen als Überträger braucht. Je weniger Kontakte wir haben, um so größer ist die Chance, dass die kritische Infrastruktur nicht zusammenbricht.kten Umfang. 
Die Telekom hat uns versichert, dass die Leitung nun wieder funktionieren soll, was uns fröhlich stimmt.

Wir möchten diese Gelegenheit auch nutzen, um uns für Ihr Verständnis zu bedanken. Wir wissen, dass die Situation im Moment für niemanden einfach ist. Umso unverständlicher scheint uns die anstehende Lockerung aller Maßnahmen, insbesondere die Lockerung der Maskenpflicht. Masken sind eine einfache und effektive Maßnahme, die jedem/jeder zuzumuten sind. In unserer Praxis legen wir daher weiter Wert darauf, dass Sie zu Ihrem und unserem Schutz nicht ohne Mundschutz erscheinen.
Und es gilt weiterhin, dass das Virus den Menschen als Überträger braucht. Je weniger Kontakte wir haben, um so größer ist die Chance, dass die kritische Infrastruktur nicht zusammenbricht.


16.03.2022:

Geänderte Öffnungszeiten

Leider erlaubt uns die derzeitige Krankheitssituation derzeit keine normale Durchführung unserer Sprechstunde. Ab dem 17.03. 2022 erreichen Sie uns weiterhin telefonisch von 08:00 bis 12:00h für Terminvereinbarungen. In der Woche vom 21.03. bis zum 25.03.2022 wird aller Voraussicht nach wieder zusätzlich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung auch nachmittags eine Sprechstunde stattfinden. Die Normalität kommt also langsam wieder näher!



09.03.2022:

Kurzzeitig geänderte Öffnungszeiten

Aufgrund von Krankheitsfällen müssen wir kurzfristig unsere Sprechzeiten verkürzen. Vom 10.03.2022 bis zum 16.03.2022 sind wir jeweils von 08:00 bis 11:00h erreichbar. 

Sollten bereits vereinbarte Termine geändert werden müssen, werden wir Sie kontaktieren. Sollten Sie also einen Termin haben und nicht angerufen werden, können Sie davon ausgehen, dass der Termin stattfindet, auch wenn er nicht innerhalb der oben erwähnten Kernzeiten liegt.

Außerhalb dieser Zeiten können Sie sich in dringenden Fällen innerhalb der regulären Sprechzeiten an die Praxis Dr. Heilmann, Ostercappeln sowie an die Praxis Dres. Winkelmann und Klausjürgen in Hunteburg wenden.



01.03.2022:

Endometriose, die unsichtbare Erkrankung

Der März ist der internationale Monat für die Endometriose. Das möchten wir zum Anlass nehmen, Sie auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Bei der Endometriose handelt es sich um eine Erkrankung, die immerhin etwa jede zehnte Frau betreffen kann und bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, sich nicht nur in der Gebärmutter findet sondern auch an anderen Plätzen (Eierstöcke, Darm, Bauchfell...), wo es nicht hingehört. 


Zyklusabhängig werden solche Endometrioseherde dann aktiv und führen teilweise zu stärksten Schmerzen bei den Betroffenen. Ausgeprägte Menstruationsblutungen und/oder starke Regelschmerzen sowie chronische Unterbauchschmerzen sind häufige Symptome; auch Schmerzen beim oder nach dem Geschlechtsverkehr, zyklische Blutungen aus Blase oder Darm sowie ungewollte Kinderlosigkeit sind nicht selten bei Menschen mit Endometriose. Wenn Sie glauben, Sie könnten von der Endometriose betroffen sein, wenden Sie sich an Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt oder an uns.


Der französische Präsident Macron hat gerade eine viel beachtete Rede gehalten, in der er erklärt hat, die Endometriose sei kein Problem einzelner Frauen sondern ein Problem, das die gesamte Gesellschaft betreffe. Entsprechend soll in Frankreich eine nationale Strategie zur Bekämpfung der Endometriose entwickelt werden. Die deutsche Endometriose-Vereinigung unterstützt eine entsprechende Petition, die den Gesundheitsminister, Herrn Dr. Lauterbach, motivieren soll, sich entsprechend zu engagieren. Wir unterstützen diese Forderungen auch. 


Ein weiteres Thema, das uns beschäftigt, sind die Corona-Impfungen. Der Totimfpstoff von Novavax wird bereits in den Impfzentren verimpft. Praxen werden ihn nicht vor April bestellen können, jedenfalls nach derzeitigem Stand. Informationen über die Booster-Impfungen finden Sie unten (05.02.2022). Es gibt ausreichend Impfstoff sowohl von Biontech als auch von Moderna.



05.02.2022

Impfneuigkeiten: Covid-19-Auffrischungen und Novavax 

Die Stiko hat ihre Impfempfehlungen bezüglich der Corona-Auffrischungsimpfung aktualisiert. Ab sofort sollen Menschen, die älter als 70 Jahre sind, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege und Menschen mit Immunschwäche, die älter als fünf Jahre sind, eine ZWEITE Auffrischungsimpfung gegen Covid 19 erhalten - sozusagen eine Booster-Boosterimpfung. Diese soll frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischung (Booster) erfolgen. Verimpft werden soll ein mRNA-Impfstoff (Biontech, Moderna).

Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll ebenfalls eine zweite Auffrischungsimpfung erhalten, allerdings frühestens sechs Monate nach der Booster-Impfung.

Menschen, die nach der ersten Auffrischungsimpfung eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben, wird aktuell keine weitere Auffrischung empfohlen.


Seit Ende Dezember ist ein weiterer Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen, der Impfstoff Nuvaxovid des Herstellers Novavax. Es handelt sich hierbei um einen Proteinimpfstoff mit einem Wirkverstärker. Er ist daher herkömmlichen Totimpfstoffen, z.B. dem Grippeimpfstoff vergleichbar. Die Stiko empfiehlt diesen Impfstoff nur zur Grundimmunisierung bisher umgeimpfter Personen ab 18 Jahren. Es sollen zwei Impfdosen im Abstand von mindestens drei Wochen gegeben werden. Eine Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit wird derzeit nicht empfohlen.

Bis auf weiteres wird der Impfstoff von Novavax nur über das Land Niedersachsen ausgeliefert. Arztpraxen können ihn derzeit nicht bestellen - und das wird voraussichtlich bis mindestens Ende März so bleiben, so jedenfalls das Gesundheitsministerium in der vergangenen Woche. Interessierte können sich über die Impfhotline des Landes unter der Telefonnummer 0800 - 9988665 um einen Impftermin bemühen.


Unsere Praxis steht Ihnen weiterhin auch für die Durchführung von Corona-Impfungen zur Verfügung. Sie können gerne kurzfristig einen Termin vereinbaren.


In den vergangenen Wochen häufen sich die Anfragen nach Terminen in der Infektsprechstunde und/oder nach PCR-Testungen. Bitte kommen Sie weiterhin auf keinen Fall unangemeldet in die Praxis und machen Sie sich als Infektpatient*in bemerkbar, indem Sie die Türklingel nutzen. Bitte kommen Sie nicht mit Erkältungssymptomen zu Routineterminen (Gesundheitscheck, Bauchultraschall, Gesprächstermin...) und erwähnen dies erst im Verlauf eines längeren Kontakts, und gerne mit dem Kommentar "Ich hab' aber kein Corona". Schließlich können Sie das nicht sicher wissen; auch ein negativer Schnelltest gibt keine 100%ige Sicherheit, das eigene Naserümpfen schon gar nicht. Um für Sie dasein zu können, müssen wir selber gesund bleiben: bitte setzen Sie uns und Ihre Mitpatient*innen nicht einem unnötigen Risiko aus.


Die Kassenärztliche Bundesvereinigung veröffentlich jede Woche einen sogenannten Corona-Report, u.a. mit den Erkrankungszahlen von Ungeimpften, Geimpften und Geboosterten unter Berücksichtigung des Alters. Derzeit sind von 100.000 Ungeimpften über zwölf Jahre  1.011 symptomatisch erkrankt, von 100.000 Geimpften 474 und von 100.000 Geboosterten 229. Die Risikoreduktion, symptomatisch an Corona zu erkranken, ist für Geboosterte, und hierbei besonders bei den über 60jährigen, eindrucksvoll. Von 280 erkrankten Ungeimpften, die älter als 60 Jahre alt sind, landen 40 im Krankenhaus, 8 auf der Intensivstation und 10 sterben. Von 84 geboosterten über 60jährigen landen drei im Krankenhaus und weniger als eine*r stirbt. Zugrundegelegt sind jeweils 100.000 Ungeimpfte bzw. Geboosterte. Mit Impfung ist das Risiko, an Corona zu sterben, deutlich geringer. Die Impfung rettet Leben, insbesondere bei älteren - von denen sich sicher noch der eine oder die andere an den Slogan "Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß" erinnert.




19.01.2022

Neuigkeiten - personell und in Sachen Impfungen

Unabhängig vom verwendeten Corona-Impfstoff soll die Boosterimpfung bereits drei Monate nach der Zweitimpfung erfolgen, also nicht mehr wie zuvor erst nach sechs Monaten.


Diejenigen von Ihnen, die mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson gegen Corona geimpft sind, sollen nun ZWEI weitere Impfungen bekommen: frühestens vier Wochen nach der Erstimpfung eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna oder Biontech). Diese dient zur Komplettierung der Grundimmunisierung. Danach soll frühestens drei Monate nach der zweiten Impfung wieder mit einem mRNA-Impfstoff aufgefrischt (geboostert) werden.


Kinder und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr sollen ebenfalls drei Monate nach der Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff, in dem Fall immer Biontech, geboostert werden.


Wer einen Impftermin hat, kann den gerne wie oben beschrieben vorziehen. Wer noch keinen Termin für die Boosterimpfung hat, kann kurzfristig einen Termin vereinbaren.


Da wir im voraus in der Regel nicht wissen, wieviel von welchem Impfstoff wir geliefert bekommen, können wir im Einzelfall nicht garantieren, den "Wunschimpfstoff" vorrätig zu haben. Der Stiko-Empfehlung folgend impfen wir Menschen unter 30 Jahren nur mit dem Impfstoff von Biontech.


Bitte beachten Sie auch, dass der Genesenenstatus nicht mehr für sechs sondern nur noch für DREI Monate gilt. Frühestens 28 Tage nach positivem Testergebnis und höchstens 90 Tage danach gilt man/frau als genesen. Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben, sollen bis auf weiteres eine einmalige Impfung im Abstand von mindestens drei Monaten zur Infektion erhalten. Diese Änderung der Corona-Regelungen wurde vorgenommen, um der schnelleren Verbreitung durch die Omikronvariante Rechnung zu tragen.


Personen, die nach Covid-19-Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) eine Infektion mit dem Virus durchgemacht haben, sollen im Abstand von mindestens drei Monaten nach der Infektion eine Auffrischung erhalten. Bitte vereinbaren Sie auch hierfür einen Termin in der Praxis.


Einigen von Ihnen ist aufgefallen, dass es im Team Veränderungen gegeben hat: Frau Müller, vielen als immer freundliche und treffsichere (Labor)Mitarbeiterin gut bekannt, ist nach über zwanzig Jahren in unserer Praxis und wahrscheinlich mehr als 45 Berufsjahren in Rente gegangen. Wir gönnen ihr den (Un)Ruhestand, auch wenn wir ihren Weggang bedauern und wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute für die Zukunft!

Verstärkt wird unser Team durch zwei Neuzugänge, Frau Budd und Frau Beifuß, beides erfahrene Kräfte, die nach der Elternzeit wieder in ihrem Beruf tätig sein wollen. 





29.12.2021

Rück- und Ausblick

Wir blicken zurück auf ein in vieler Hinsicht aufregendes und anstrengendes Jahr, das uns als Team in der Praxis und auch als Teil der gesamten Gesellschaft einiges abverlangt hat, ein Jahr, das Verbindendes und Spaltendes hatte: 


Zuerst die Hoffnung, die Pandemie mit Hilfe der Impfungen "besiegen" zu können, dann die Freude, dass wir uns als Team endlich impfen lassen konnten, gefolgt von vielen Problemen bei der Durchführung der Impfungen, der erste Run auf die Impftermine, die Flaute im Sommer, gleichzeitig ein Gefühl von mehr Normalität und Alltag, dann Zweit- und zuletzt die Boosterimpfungen. 


Ständig neue, teils widersprüchliche Informationen, ein Wechselbad auch der Gefühle, dann die allmähliche Erkenntnis, dass das Coronavirus - ähnlich wie z.B. das Masernvirus, das ja vor Jahrtausenden auf den Menschen übergesprungen ist - uns vermutlich gar nicht mehr allein lässt, wir also langfristig einen Umgang damit finden müssen. Die Tatsache, dass wir zumindest im nächsten oder in den kommenden Jahren regelmäßig werden impfen müssen, erfordert von uns, neue Strukturen zu etablieren, um die zusätzliche Arbeit bewältigen zu können.


Zum 1.1.2022 wird uns nach vielen Jahren (fast 30 im Fall von Dr. Voosen und 15 im Fall von Frau Ahlemeyer, immerhin 8 im Fall von Dr. Ahlemeyer) der gemeinsamen Arbeit der Kollege Dr. Brönneke verlassen, um seine ärztliche und psychotherapeutische Arbeit als angestellter Arzt im MVZ Bohmte fortzusetzen. Wir haben seine Entscheidung bedauert und wünschen ihm für seine weitere berufliche und private Zukunft alles Gute. Unseren bisher gemeinsamen Patient*innen, die Dr. Brönneke nach Bohmte folgen, wünschen wir ebenfalls alles Gute. 

Wir danken allen unseren Patient*innen für die oft langjährige Treue und freuen uns darauf, auch in Zukunft mit Ihnen gemeinsam an Erhalt und Verbesserung Ihrer Gesundheit und Lebensqualität zu arbeiten.


Wir wünschen Ihnen, dass Sie ein paar erholsame und besinnliche Weihnachtstage verbringen konnten und dass Sie gut in ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2022 kommen werden.


Falls Sie sich fragen, wer hier mit "wir" gemeint ist: als ärztliche Kolleg*innen Dr. Rainer Voosen, Imke Ahlemeyer, Dr. Carsten Ahlemeyer sowie Kamilya Bockhorst, Ärztin in Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin, und alle Mitarbeiterinnen.


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04.10.2021

Zum 31.12.2021 beendet Herr Dr. Brönneke seine Tätigkeit in der Gemeinschaftspraxis an der Bahnhofstraße.

Ab dem 01.01.2022 wird er im MVZ Bohmte,

Bremer Straße 37, 49163 Bohmte tätig sein.

Die Arbeit der Gemeinschaftspraxis an der Bahnhofstraße wird von den übrigen KollegInnen unverändert fortgesetzt.



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